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Nachrichten zum Thema Gesellschaft
Gesellschaft 3 Fragen an Heike Unkel, Vorsitzende des Dorstener Tierheims
1. Frage: Warum muss sich eine Gesellschaft, eine Stadt, um den Tierschutz kümmern?
Heike Unkel: Es ist Pflichtaufgabe der Städte, sich um Fundtiere zu kümmern, da sie sich um Fundsachen kümmern müssen, und dazu gehören leider auch Tiere. Sollte eine Stadt keinen Tierschutzverein haben, der diese Aufgabe für sie übernimmt, muss eine andere Stadt bzw. ein anderes Tierheim einer anderen Stadt dies übernehmen, und das ist extrem teuer, weil die anderen Städte sich diese zusätzliche Leistung hoch bezahlen lassen.
Veröffentlicht am 04.03.2015
Gesellschaft Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Heute vor 70 Jahren wurde das Vernichtungslager Auschwitz durch Einheiten der Roten Armee befreit. Bis der Krieg jedoch am 8. Mai 1945 zu Ende war, ging das Quälen, Morden und Sterben in den anderen Vernichtungslagern weiter. Am Ende starben 6 Millionen Juden. Noch gibt es Überlebende, die von ihrem Leid Zeugnis ablegen können, die an die Greuel erinnern, die mahnen. Aber wer wird erinnern und mahnen, wenn der letzte Überlebende gestorben sein wird?
Schon heute spricht sich in Umfragen eine deutliche Mehrheit dafür aus, einen "Schlussstrich" zu ziehen... Ist die Zeit wirklich reif für Verdrängen und Vergessen? Nein! Auschwitz darf sich nie wiederholen - aber wie soll das gelingen, wenn wir uns nicht erinnern, nicht mehr erinnern wollen?
Veröffentlicht am 27.01.2015
Gesellschaft Für Frieden und Freiheit - Gegen Terror und Gewalt: Aufruf zum heutigen Schulterschluss
Der Terroranschlag von Paris und die islamfeindlichen Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten erfüllen alle Demokraten in diesen Tagen mit tiefer Besorgnis.
Den islamistischen Gewalttätern und ihren Mitläufern muss der Rechtsstaat mit aller gebotenen Härte entgegnen. Mit keiner Religion dieser Welt kann man Terror und Gewalt legitimieren.
Pressefreiheit und Satire gehört zur Demokratie, wer sie verbietet, oder bekämpft, will die Willkürherrschaft einer Diktatur. Daher sind alle Demokraten gefordert, zusammenzustehen für Demokratie, Freiheit und Toleranz.
Gleichzeitig wird versucht, aus den Gewalttaten militanter Islamisten hier bei uns politisches Kapital zu schlagen. Wenn man Terroranschläge dazu missbraucht, um eine gesamte Religion zu diskreditieren, auch dann ist der Widerstand der gesamten Zivilgesellschaft gefordert.
Wir fordern unsere Genossinen und Genossen und alle Bürgerinnen und Bürger auf:
Setzen Sie ein Zeichen auch in Dorsten. Für Freiheit und Menschlichkeit, gegen Ausgrenzung und Hass.
In Dorsten sind Asylsuchende herzlich willkommen, wir sind weltoffen und tolerant.
Wir unterstützen die Solidaritätskundgebung "Schulterschluss", die am heutigen Freitag, 23.01.15, um 17:00 Uhr auf Initiative des Referates für Migration und Integration des Verbandes Ev. Kirchengemeinden im Bereich Dorsten auf dem Brunnenplatz in Hervest stattfindet und bitten alle Genossinnen und Genossen, so wie alle Bürgerinnen und Bürger um Teilnahme!
Veröffentlicht am 23.01.2015
Gesellschaft Wehret den Anfängen!
Zur Wahl von Henk van Benthem (CDU) zum Bezirksbürgermeister von Köln-Porz mit offensichtlicher Unterstützung von AfD und Pro Köln, erklärt André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD:
"Entgegen seiner öffentlichen Versprechen hat sich Henk van Benthem (CDU) offensichtlich mit Unterstützung der AfD und der rechtsextremen Partei Pro Köln zum Bezirksbürgermeister von Köln-Porz wählen lassen. Um an die Macht zu kommen, scheint ihm offenbar jedes Mittel recht zu sein. Dieses Verhalten ist ein Tabubruch und beschämend für die Christdemokraten weit über die Grenzen von Köln hinaus.
Der CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet hat unmittelbar nach der Kommunalwahl seinen Einfluss auf das landesweite Ergebnis medial zur Schau gestellt. Nun muss der ehemalige Integrationsminister dringend handeln und Haltung von seinem Parteifreund van Benthem einfordern. Weder im weltoffenen Köln noch anderswo dürfen demokratische Parteien mit Rechtsextremen paktieren. Vielmehr sollten wir die aktuelle Häufung rechtsextremer Vorfälle als Anlass sehen, um gemeinsam über die Stärkung der parlamentarischen Demokratie zu diskutieren."
Veröffentlicht am 27.06.2014
Gesellschaft Gemeinsam mehr Nazis stoppen - Plakataktion der Jusos Dorsten gegen Rechts
Wir Jusos kämpfen engegiert gegen jede Form von Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus. Unabhängig davon, ob diese Phänomene durch gewalttätige Übergriffe, feindliche Stimmungsmache oder unterschwellige Ressentiments ausgedrückt werden: Sie sind mit einer toleranten und offenen Gesellschaft nicht vereinbar. Aber genau eine solche Gesellschaft wollen wir Jusos. Deshalb engagieren wir uns gegen Nazis, Antisemiten und alle, die rassistische Vorurteile schüren.
Veröffentlicht am 27.04.2014
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