Nachrichten zum Thema Wahlen

Wahlen „Juso Kino-Nacht für Erst- und JungwählerInnen“

Der Juso Kreisverband Recklinghausen lädt gemeinsam mit den Bundestagskandidaten Frank Schwabe, Michael Gerdes (Dorsten, Gladbeck, Bottrop) und Michael Groß am 14.09.2013 zu einem etwas anderem Kinoabend in die Cineworld Recklinghausen (Kemnastraße 3 in 45657 Recklinghausen) ein.

Veröffentlicht am 29.08.2013

 

Heute abend geklebt. Diese Plakate decken in den nächsten Wochen in Dorsten rechtsextreme Wahlwerbung auf. Wahlen Gemeinsam mehr Nazis stoppen - Jusos deuten gezielt auf die Scheinheiligkeit der Wahlplakate rechtsextremer Parteien.

In den nächsten Wochen werden wir auf die teils scheinheiligen und vermeindlich fürsorglichen Slogans auf den Wahlplakaten rechtsextremer Parteien aufmerksam machen. Hierzu verschönern wir die Wahlwerbung von aus unserer Sicht nicht-freiheitlich gesinnter Parteien mit den oben zu sehenden Plakaten, die wir heute vorbereitet und geklebt haben. Wir appelieren auch an jeden wählen zu gehen! Nur wer seine Stimme nutzt, kann unser Land mitgestalten! deshalb appelieren wir an alle, zur Wahl zu gehen. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie musste in der Vergangenheit schmerzlich erkämpft werden wie es auch heute in vielen Ländern der Welt noch passiert. Jede nicht abgegebene Stimme ein Prozentbruchteil für rechte Parteien, deren relativer Anteil an Stimmen wächst, wenn die Wahlbeteiligung absolut sinkt.

Schließlich kämpfen wir Jusos gegen Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus. Unabhängig davon, ob diese Phänomene durch gewalttätige Übergriffe, feindliche Stimmungsmache oder unterschwellige Ressentiments ausgedrückt werden: Sie sind mit einer toleranten und offenen Gesellschaft nicht vereinbar. Aber genau eine solche Gesellschaft wollen wir Jusos. Deshalb engagieren wir uns gegen Nazis, Antisemiten und alle, die rassistische Vorurteile schüren.

Veröffentlicht am 06.08.2013

 

Die Jusos aus Bottrop, Gladbeck und Dorsten zusammen mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes (vorne, 2 v.r.). Wahlen Wohnen ist kein Luxus! Wohnzimmer unter freiem Himmel mitten in der Innenstadt!

Wohnen wird immer teurer. Besonders in den Innenstädten ist Wohnraum knapp. Ein Zimmer oder eine Wohnung können sich viele (junge) Menschen nicht mehr leisten. Deshalb wollen wir Mietsteigerungen begrenzen und Vermiter/innen die Provision für Makler zahlen lassen, nicht Mieter/innen. Denn wer bestellt, muss auch bezahlen!

Mit diesen Forderungen warben wir gestern zusammen mit den Jusos im Wahlkreis 125 im Hinblick auf die Bundestagswahl am 22. September für und mit unserem Bundestagsabgeordneten Michael Gerdes sowie für die SPD!

An den kommenden Wochenenden veranstalten wir weitere Aktionen zu verschiedenen Kernthemen der SPD zusammen mit den Jusos Gladbeck und den Jusos Bottrop in allen drei Städten des Wahlkreises.

Veröffentlicht am 04.08.2013

 

Wahlen "Ich will Bundeskanzler werden"

Die Jusos Dorsten haben SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück um ein paar persönliche Worte gebeten, mit denen er einfach und unkompliziert schildert, warum er Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden will und für welches Land er dabei kämpfen will. Der Bitte ist er nachgekommen. Der Brief ist hier:

Am 22. September trete ich an zur Wahl um das Amt des Bundeskanzlers. Warum eigentlich?

Ich will Bundeskanzler werden, weil es in Deutschland wieder gerecht zugehen soll. Weil Deutschland ein Land sein soll, das wirtschaftliche Stärke und soziale Gerechtigkeit verbindet.

Wie sieht dieses Deutschland aus?

Es ist ein starkes Land, weil Lebenswege offen stehen – egal welches Geschlecht, Hautfarbe oder Elternhaus Du mitbringst. Weil Menschen sich was zutrauen, experimentieren, weil es auch zweite und dritte Chancen gibt.

Es ist ein starkes Land, weil Anstrengung sich lohnt – für alle, nicht nur für die ganz oben. Weil man von ehrlicher Arbeit anständig leben kann, und sicher ist im Alter.

Es ist ein starkes Land, weil die Gesellschaft zusammenhält. Weil ihr Fundament stimmt: gesunde Städte, Schulen, Sportvereine. Bezahlbare Wohnungen, intakte Straßen, moderne Datennetze.

Für dieses Land will ich als Bundeskanzler kämpfen.

Wir brauchen den Aufbruch aus dem schwarz-gelben Stillstand. Diese Regierung verwaltet – sie gestaltet nicht. Angela Merkel hat kein Ziel für Deutschland, sie macht Politik ohne Kompass.

Das ist gefährlich. Denn sie tut nichts dagegen, dass etwas aus dem Lot gerät: die Ungleichheit, die Finanzzockerei, die Niedriglöhne, die Energiepreise. Diese Regierung zehrt an der Substanz unseres Landes.
Ich bin als 22-Jähriger in die SPD eingetreten, weil ich mitmachen wollte beim Aufbruch in eine offene Gesellschaft. Wir wollten die Fenster aufstoßen und den Muff raus lassen. In den engstirnigen Wohnstuben mit Gummibäumen und Nierentischen fiel uns die Decke auf den Kopf.

Über 40 Jahre später habe ich das Gefühl, dass diese Bundesregierung schnurstracks auf dem Rückweg ist in den Muff von damals. Sie ist abgehängt vom Wandel unserer Gesellschaft – sie führt uns weg von dem offenen, gerechten, starken Land, das wir sein könnten. Genau dagegen trete ich an: für Aufbruch statt Stillstand.

Doch ein besseres Land schaffen wir nur gemeinsam. Das haben wir Deutsche schon bewiesen: mit dem Wiederaufbau nach dem Krieg, mit unseren Nachbarn in Europa und mit der deutschen Einheit. Und auch heute treffe ich auf meinen Länderreisen jeden Tag Menschen, die sich was vornehmen, die hart arbeiten, sich engagieren, die mehr Gemeinsinn suchen.

Ich will eine Politik, die diesen Menschen gerecht wird. Ich wende mich an all die, die noch was vorhaben – die ein Deutschland wollen, das stark ist und gerecht.

Peer Steinbrück

Veröffentlicht am 31.07.2013

 

Wahlen Weil die es nicht machen, machen wir´s – Die letzten 6 Monate Stillstand

In genau sechs Monaten wird gewählt. Und die Koalitionsparteien schalten auf Wahlkampfmodus. Anders gesagt: CDU, CSU und FDP stellen den letzten Rest von Regierungshandeln ein. Es gilt der Grundsatz: Nichts bewegen – aber viel darüber reden, was man nach der Wahl machen könnte. 2013 ist für Deutschland ein verlorenes Jahr.

Viel hat die Merkel-Regierung in der gesamten Legislatur nicht geleistet. In Erinnerung bleibt lediglich die Korrektur beim zuvor gekippten Atomausstieg, die Mövenpicksteuer und das Betreuungsgeld. Ein halbes Jahr vor dem Wahltermin stellt Schwarz-Gelb jetzt aber die Arbeit komplett ein. Zuletzt im Koalitionsausschuss und bei den Verhandlungen zur Strompreisbremse. Dabei braucht Deutschland dringend Entscheidungen.

Veröffentlicht am 24.03.2013

 

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