#SPDerneuern - Auch in Dorsten (Teil 1)

Jusos

2017 hat die SPD zwei krachende Niederlagen eingefahren. Sowohl bei der Landtagswahl als auch bei der Bundestagswahl erhielt die SPD Ergebnisse, bei denen es kein einfaches „Weiter so“ geben darf. Ebenfalls hat die SPD in den vergangenen Jahren eine riesige Zahl an Mitgliedern verloren. Auf Bundes- und Landesebene ist in der Vergangenheit vieles falsch gelaufen. Aber wir dürfen nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen. Auch in Dorsten müssen wir bestehende Strukturen in Frage stellen und einen Erneuerungsprozess starten, damit wir 2020 auch mal wieder einen Grund zum Feiern haben.

Daher hatten wir Dorstener JUSOS uns entschlossen, auf dem vergangenen Stadtparteitag einen Antrag zu stellen, der wichtige Forderungen enthält, um aus der SPD - auch in Dorsten - wieder eine schlagkräftige linke Volkspartei zu machen, die in der Lage ist Wahlen zu gewinnen und Menschen von ihren Ideen zu überzeugen.


Nachdem der Antrag mit sehr großer Mehrheit (92%) von den Delegierten angenommen wurde, möchten wir auch euch unsere zentralen Forderungen vorstellen. Hierfür werden wir die nächsten Tage nach und nach die einzelnen Bereiche präsentieren.

Heute Teil 1: Die Partei muss jünger und weiblicher werden!

 

Diesen Satz hört man momentan regelmäßig, wenn es um den Erneuerungsprozess innerhalb der SPD geht. Dieser Satz hat allerdings auch seine Berechtigung. Es ist ein Problem, dass sich bestimmte Bevölkerungsgruppen überhaupt nicht mehr von der SPD vertreten fühlen. Gerade junge Menschen und Frauen sind in der Partei deutlich unterrepräsentiert.

Ein Neuanfang kann nur gelingen, wenn auch junge und „unverbrauchte“ Gesichter den Weg in die Ratsfraktion finden. Deshalb ist das Ziel von einem Juso-Anteil in der Größe von  25% in der Ratsfraktion sinnvoll. Hierfür soll nach Möglichkeit jeder vierte Listenplatz an Personen unter 35 Jahren vergeben werden. Da Juso-Kandidatinnen und Kandidaten aber nicht von den Bäumen fallen, führt kein Weg daran vorbei, junge Leute in Zukunft auf solche Aufgaben vorzubereiten. Der Stadtverband soll daher in Zukunft regelmäßig Schulungen zum Erwerb der notwendigen Kompetenzen durchführen. Wenn dieses Ziel verfehlt wird, könnte ein/e Juso-Vertreter/in an den Sitzungen der Ratsfraktion teilnehmen, um die Ansichten junger Menschen zu vertreten und selbst gleichzeitig erste Erfahrungen in der Kommunalpolitik zu erlangen.

Der an den Sitzungen der Ratsfraktion teilnehmende Juso-Vertreter ist der erste Punkt unseres Antrages, der noch im Dezember 2017 umgesetzt wurde. Schon bei der letzten Fraktionssitzung saß er mit am Tisch.


Die Frauenquote ist ein bewährtes Mittel, um Frauen besser in der Politik zu repräsentieren. Daher muss diese bei der Vergabe von Listenplätzen auch konsequent angewandt werden. Außerdem müssen vom Stadtverband gezielt Frauen angesprochen und eingebunden werden. Hierbei ist auch jeder Ortsverein gefordert, in den eigenen Reihen nach Frauen Ausschau zu halten, die sich gerne stärker in der Partei einbringen wollen.

Da eine Quote alleine aber noch nicht garantiert, dass es in der Politik auch genug Frauen gibt, die kandidieren können und wollen, müssen sich alle Verantwortlichen der Dorstener SPD dringend mit dem Thema Frauenförderung auseinandersetzen. Zu diesem Zweck soll es ein Seminar/Schulungen geben, die sich mit diesem Thema beschäftigen und das allen Parteimitgliedern offen steht.

Weiter geht es mit Teil 2: Außenwahrnehmung stärken!

 
 

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