Die Koalitonsfrage beschäftigt derzeit auch die Jusos im Kreis Recklinghausen. Der Juso-Kreisverband stellt sich ganz klar gegen eine große Koaliton aus CDU/CSU und SPD. Gleichzeitig plädieren wir die Möglichkeiten für ein Rot-Rot-Grünes Regierungsbündnis zu prüfen.
Bundespolitik
Um unserer Meinung zur Ausrichtung der SPD in den Koalitionsdebatten Ausdruck zu verleihen, haben wir als Juso Kreisverband Recklinghausen unseren drei vestischen Bundestagsabgeordnenten Frank Schwabe, Michael Groß und Michael Gerdes eine klare Stellungnahme zukommen lassen:
Die drei SPD-Kandidaten wurden mit starken Erstimmenergebnissen von den Wählerinnen und Wählern erneut nach Berlin gewählt. Gerade mit Blick auf die Differenzen zwischen dem Erst- und Zweitstimmenergebnis im jeweiligen Wahlkreis wird deutlich, dass sie als Personen, aber auch die SPD im Kreis insgesamt, eine klare Bestätigung für ihre Politik durch die Menschen im Kreis Recklinghausen erfahren haben. Zu Recht verlassen sich die Menschen im Kreis nun darauf, dass auch in den kommenden vier Jahren für unsere Region in Berlin gekämpft wird.
Auch wir Jusos im Kreis verlassen uns darauf, dass die drei für eine gute und inhaltlich richtige Politik im Bundestag streiten werden. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Inhalte
- flächendeckenden Mindestlohn
- Abschaffung des Betreuungsgelds und intensivieren Förderung des Kita-Ausbaus
- Erhöhung des Spitzensteuersatzes
- Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
- Bankenregulierung
- Bürgerversicherung
- Stärkere Unterstützung der Kommunen
- Korrekturen der Agendapolitik
- Pflegereform
- Energiewende, aber richtig
- Bezahlbares Wohnen
Veröffentlicht am 24.09.2013
